Kreative Bühnenbilder in der Eventproduktion sind die visuelle und atmosphärische Grundlage jeder Veranstaltung, die im Gedächtnis bleibt. Die verschiedenen kreative bühnenbilder eventproduktion arten reichen von klassischen Podiumsaufbauten bis zu vollständig immersiven Erlebniswelten, die Teilnehmer emotional einbinden. Methoden wie der Event Design Sprint, modulare Bühnensysteme von Anbietern wie Trevision sowie das Zusammenspiel von Licht, Ton und Video bestimmen heute, ob ein Event seine Markenbotschaft wirklich vermittelt. Erlebnisdesign ist der Kern für emotionale Bindung, nicht reine Logistik. Wer als Eventplaner fundierte Entscheidungen treffen will, muss die wichtigsten Bühnenbildtypen und Produktionsarten kennen und verstehen, wann welcher Ansatz die stärkste Wirkung erzielt.
1. Welche kreativen Bühnenbild-Arten gibt es?
Das klassische Bühnenbild besteht aus einer festen Rückwand, Podium und Beleuchtungsrahmen. Es eignet sich für Konferenzen, Hauptversammlungen und Preisverleihungen, weil es Struktur und Seriosität ausstrahlt. Der Nachteil liegt in der eingeschränkten Flexibilität: Jede Veranstaltung sieht ähnlich aus, was die Markenwirkung schwächt.
Das modulare Bühnenbild ist heute der Standard für Veranstalter, die mehrere Events pro Jahr produzieren. Modulare Bühnensysteme reduzieren Transportkosten und Aufbauzeiten erheblich, da einzelne Elemente wiederverwendet und neu kombiniert werden. Tourfähige Systeme lassen sich für Serien-Events anpassen, ohne jedes Mal neu zu produzieren.
Themenbezogene Bühnenbilder bauen eine vollständige Erlebniswelt auf, die zum Eventmotto passt. Ein Automobilhersteller, der ein neues Modell vorstellt, nutzt etwa eine Industriekulisse mit Stahlträgern und Neonlicht. Diese Art der Bühnengestaltung für Events erzeugt die stärkste emotionale Wirkung, erfordert aber den höchsten Planungsaufwand.
Immersive Bühnenkonzepte lösen die Grenze zwischen Bühne und Publikum auf. Statt einer frontalen Bühne umgibt das Bühnenbild die Gäste von mehreren Seiten, was besonders bei Produktlaunches und Markenerlebnissen eingesetzt wird. Festivals wie das Melt! oder Unternehmensevents von Marken wie BMW und Audi nutzen dieses Format, um Teilnehmer aktiv in das Geschehen einzubeziehen.
Technologiebasierte Bühnenbilder setzen auf LED-Wände, Projektionsmapping und interaktive Medienflächen als Hauptgestaltungselement. Sie erlauben es, das Bühnenbild in Echtzeit zu verändern, was für Galas, Konzerte und Unternehmensevents mit wechselnden Programmteilen ideal ist. Der Aufwand für Technik und Regie steigt dabei deutlich.
Profi-Tipp: Wer modulare Bühnensysteme plant, sollte eine physische Bauprobe einplanen. Bauproben verhindern Probleme mit Sichtlinien und Lichtreflexionen, die digitale 3D-Modelle oft nicht zeigen.
Hier ein Überblick der fünf Haupttypen:
- Das klassische Bühnenbild bietet Struktur und Seriosität, eignet sich aber weniger für emotionale Markenerlebnisse.
- Das modulare Bühnenbild spart Kosten und Zeit, da Elemente wiederverwendet und neu kombiniert werden.
- Das themenbezogene Bühnenbild erzeugt die stärkste Atmosphäre, verlangt aber intensive Vorplanung.
- Das immersive Bühnenkonzept bindet das Publikum von mehreren Seiten ein und hebt die klassische Bühnengrenze auf.
- Das technologiebasierte Bühnenbild mit LED und Projektionen erlaubt maximale Flexibilität während des Events.
2. Welche Eventproduktionsarten passen zu welchem Format?
Die Wahl der Produktionsart hängt direkt vom Eventformat ab. Vier Hauptarten prägen die professionelle Eventproduktion heute.
Live-Events mit klassischer Bühnen- und Technikproduktion sind das Fundament. Sie umfassen Licht, Ton, Video und Regie als integriertes System. Hochwertige Eventproduktion, die alle diese Elemente verbindet, verbessert die Behaltensleistung der Botschaften bei den Teilnehmern nachweislich. Live-Events profitieren am stärksten von einem durchdachten Bühnenbild, weil die physische Präsenz die Wirkung verstärkt.
Hybrid-Events kombinieren eine physische Bühnenproduktion mit einer digitalen Übertragungsebene. Kamerapositionen, Streaming-Technik und eine separate Regie für den Online-Kanal kommen hinzu. Das Bühnenbild muss dabei sowohl für das Publikum vor Ort als auch für die Kameraführung funktionieren, was die Gestaltung komplexer macht.
Outdoor-Events stellen besondere Anforderungen an Technik und Sicherheit. Windlast, Wetterschutz für Technik und Genehmigungen für Aufbauten sind Pflichtthemen. Die Bühnengestaltung muss robustere Materialien und eine andere Beleuchtungsplanung berücksichtigen, da Tageslicht die Wirkung von Lichteffekten stark beeinflusst.
Green Events setzen auf nachhaltige Produktion mit wiederverwendbaren Materialien, Mietequipment und energieeffizienter LED-Technik. Dieser Ansatz gewinnt bei Unternehmensveranstaltungen stark an Bedeutung, weil Nachhaltigkeitsziele auch in der Eventproduktion sichtbar werden müssen.
Ein professioneller Produktionsablauf folgt dabei dieser Struktur:
- Die Konzeptphase legt Bühnenbild, Technikbedarf und Ablaufplan fest.
- Die Locationprüfung klärt Infrastruktur, Stromanschlüsse und Sichtlinien, denn die Location beeinflusst die Qualität der Bühnenproduktion entscheidend.
- Der Technikaufbau mit Licht, Ton und Video erfolgt nach einem detaillierten Rigging-Plan.
- Die Bauprobe testet alle Elemente im Zusammenspiel, bevor Gäste eintreffen.
- Das Showcalling steuert während des Events alle technischen Elemente live über Intercom-Systeme.
- Der Abbau und das Debriefing schließen die Produktion ab und sichern Erkenntnisse für folgende Events.
Technische Kernbereiche, die jede professionelle Produktion abdecken muss:
- Die Lichtregie setzt Akzente, führt Blicke und erzeugt Stimmung.
- Der Ton sorgt für Sprachverständlichkeit und musikalische Wirkung.
- Das Video liefert Inhalte auf LED-Wänden und Projektionsflächen.
- Die Regie koordiniert alle Gewerke und hält den Ablauf zusammen.
- Das Showcalling ist die unsichtbare Schaltzentrale, die alle technischen Elemente live steuert und Fehlsteuerungen verhindert.
3. Wie stärkt modernes Eventdesign die Markenbotschaft?
Eventdesign definiert die kreative Vision, während die Eventproduktion die Umsetzung sichert. Beide müssen eng zusammenarbeiten, damit eine Veranstaltung ihre Wirkung entfaltet. Wer Design und Produktion als getrennte Aufgaben behandelt, riskiert, dass das Bühnenbild technisch perfekt, aber emotional wirkungslos bleibt.
Die Verbindung von Beleuchtung, Raumaufteilung und Medienflächen erzeugt eine Gesamtatmosphäre, die Teilnehmer unbewusst wahrnehmen und erinnern. Integrierte Planung von Mobiliar, Licht, Deko und Bühnenkonzept erhöht die Wiedererkennung und die Atmosphäre einer Veranstaltung deutlich. Ein Beispiel: Wenn Tischfarben, Bühnenrückwand und Lichtstimmung dieselbe Farbpalette teilen, entsteht eine visuelle Kohärenz, die die Marke stärkt.
Architektonische Effekte wie Raumteiler, Vorhänge und Podeste lenken Bewegungsströme und schaffen Erlebniszonen. Technische Effekte wie Nebelmaschinen, Gobo-Projektionen und Moving Lights erzeugen Momente, die Teilnehmer fotografieren und teilen. Beide Ebenen zusammen machen aus einem Event ein Erlebnis, das über den Abend hinaus wirkt.
„Technik darf nie Selbstzweck sein, sondern muss als Verstärker für die Markenidentität dienen, ohne von der Botschaft abzulenken." — Eventmanager.de
Die emotionale Bindung der Teilnehmer steigt, wenn das Bühnenbild eine Geschichte erzählt. Ein Pharmaunternehmen, das eine neue Therapie vorstellt, kann durch warme Lichtfarben, organische Formen und ruhige Musikuntermalung eine Atmosphäre des Vertrauens schaffen. Ein Technologieunternehmen setzt dagegen auf klare Linien, blaues Licht und dynamische Videosequenzen, um Innovation zu signalisieren. Das Bühnenbild ist nämlich die erste Botschaft, die Gäste empfangen, noch bevor ein Redner das Wort ergreift.
Folgende Gestaltungselemente haben die stärkste Wirkung auf die Markenkommunikation:
- Die Farbgebung von Bühne, Licht und Deko transportiert Markenwerte nonverbal.
- Die Raumaufteilung steuert, wie Gäste sich bewegen und wo sie verweilen.
- Die Medienflächen liefern Inhalte, die die Botschaft visuell verstärken.
- Die Bühnenarchitektur gibt dem Raum Struktur und lenkt den Blick auf das Wesentliche.
4. Der Event Design Sprint: Kreative Konzepte in fünf Schritten
Der Event Design Sprint ist eine strukturierte Methode, um in kurzer Zeit belastbare Veranstaltungskonzepte zu entwickeln, die auf den Bedürfnissen der Teilnehmenden basieren. Der Event Design Sprint erhöht die Planungsqualität und die Effektivität im Team, auch wenn einzelne Mitglieder wenig Erfahrung mitbringen. Er stammt aus der Design-Sprint-Methodik von Google Ventures und wurde für die Eventbranche adaptiert.
Der Ablauf folgt fünf klar definierten Schritten:
- Verstehen: Das Team analysiert die Ziele des Events, die Zielgruppe und die Erwartungen der Auftraggeber. Wer die Teilnehmer nicht kennt, plant am Bedarf vorbei.
- Definieren: Aus der Analyse entstehen konkrete Leitfragen: Welches Erlebnis sollen Teilnehmer mitnehmen? Welche Botschaft muss hängen bleiben?
- Ideen entwickeln: Das Team generiert ohne Bewertung möglichst viele Konzeptideen für Bühnenbild, Ablauf und Erlebniszonen. Quantität vor Qualität ist hier das Prinzip.
- Prototyp erstellen: Die vielversprechendsten Ideen werden zu einem konkreten Konzept verdichtet, das Bühnenbild, Technik und Ablauf verbindet.
- Testen und verfeinern: Das Konzept wird intern präsentiert, kritisch bewertet und angepasst, bevor es in die Produktion geht.
Ein Praxisbeispiel: Ein Pharmaunternehmen nutzte den Event Design Sprint, um ein Kongress-Bühnenbild zu entwickeln. Im Schritt „Verstehen" stellte das Team fest, dass Teilnehmer vor allem Vernetzung und Wissenstransfer suchten, nicht Frontalvorträge. Das Ergebnis war ein Bühnenbild mit mehreren kleinen Bühnen im Raum statt einer zentralen Hauptbühne, was die Interaktion deutlich erhöhte.
Der Sprint verbindet soziales, räumliches und technisches Design in einem Prozess. Das unterscheidet ihn von klassischer Eventplanung, die oft mit dem Bühnenbild beginnt und die Teilnehmerbedürfnisse erst später berücksichtigt. Gegenüber der Bauchgefühl-Planung liefert der Sprint nachvollziehbare Entscheidungen, die das gesamte Team trägt.
Profi-Tipp: Beim Event Design Sprint sollte das Team aus mindestens drei Perspektiven bestehen: kreatives Design, technische Produktion und Kundenkommunikation. Nur so entsteht ein Konzept, das sowohl visuell überzeugt als auch umsetzbar ist. Wer außergewöhnliche Unterhaltungskonzepte in den Sprint integriert, erhöht die Erlebnisqualität zusätzlich.
5. Wie viel Vorlauf braucht eine professionelle Bühnenproduktion?
Branchenexperten empfehlen einen Vorlauf von 6 bis 12 Monaten für große Veranstaltungen, mit einer finalen Buchung von Bühnenbild und Technik 8 bis 12 Wochen vor dem Event. Dieser Zeitrahmen klingt lang, ist aber nötig, weil gute Produktionsteams, Bühnenbildner und Technikdienstleister früh ausgebucht sind. Wer zu spät bucht, muss Kompromisse bei der Qualität eingehen.
Die Vorlaufzeit gliedert sich in drei Phasen. In den ersten Monaten entstehen Konzept, Locationwahl und Budgetplanung. In der mittleren Phase werden Dienstleister beauftragt, Bühnenbilder entworfen und Technikpläne erstellt. Die letzten Wochen gehören dem Aufbau, der Bauprobe und dem Feinschliff.
Für modulare Bühnen und Serienevents verkürzt sich der Aufwand erheblich, weil Grundelemente bereits vorhanden sind. Dennoch braucht jede Veranstaltung eine individuelle Anpassung, die Zeit erfordert. Wer das Unterhaltungsbudget bei Events früh plant, kann auch bei Künstlern und Walk Acts die besten Optionen sichern.
6. Immersive Bühnenkonzepte: Wenn das Publikum Teil der Bühne wird
Immersive Bühnenkonzepte sind die konsequente Weiterentwicklung klassischer Eventgestaltung. Statt einer klaren Trennung zwischen Bühne und Zuschauerraum umgibt das Bühnenbild die Gäste von allen Seiten, was ein Gefühl der vollständigen Einbindung erzeugt. Marken wie Red Bull und Google nutzen dieses Format bei Produktpräsentationen, weil es die Erinnerungswirkung deutlich steigert.
Die technische Umsetzung erfordert eine 360-Grad-Planung von Licht, Ton und Video. Lautsprecher müssen im gesamten Raum verteilt werden, Projektionsflächen ersetzen klassische Bühnenrückwände, und die Regie muss alle Richtungen gleichzeitig koordinieren. Der Aufwand ist höher als bei klassischen Bühnenbildern, aber die Wirkung auf die Teilnehmer ist unvergleichlich stärker.
Walk Acts und Stelzenläufer fügen sich besonders gut in immersive Konzepte ein, weil sie sich durch den Raum bewegen und die Grenze zwischen Bühne und Publikum aktiv auflösen. Dulce Compania setzt seit 2003 genau dieses Prinzip um: Künstler, die nicht auf einer Bühne stehen, sondern mitten unter den Gästen agieren, erzeugen eine visuelle Präsenz, die kein statisches Bühnenbild erreicht.
7. LED-Wände und Projektionsmapping als Bühnenbild-Elemente
LED-Wände sind heute das meistgenutzte technologische Element in der professionellen Eventproduktion. Sie erlauben es, das Bühnenbild in Echtzeit zu verändern, Markenfarben exakt darzustellen und Inhalte dynamisch zu spielen. Im Vergleich zu klassischen Druckbackdrops sind sie teurer in der Miete, aber deutlich flexibler und wirkungsvoller.
Projektionsmapping geht einen Schritt weiter: Es projiziert Bilder und Animationen auf dreidimensionale Objekte wie Gebäude, Fahrzeuge oder Bühnenaufbauten. BMW nutzte Projektionsmapping bei der Weltpremiere des iX, um das Fahrzeug selbst zur Leinwand zu machen. Diese Technik erzeugt Momente, die Teilnehmer fotografieren und in sozialen Netzwerken teilen, was die Reichweite des Events über den Abend hinaus verlängert.
Beide Technologien verlangen eine enge Abstimmung zwischen Kreativteam und Technikproduktion. Das Bühnenbild muss von Anfang an für die jeweilige Technologie entworfen werden, nicht umgekehrt. Wer erst das Bühnenbild baut und dann überlegt, wo die LED-Wand hinkommt, verschenkt Potenzial.
8. Nachhaltige Bühnenbilder: Modularität als Zukunftstrend
Nachhaltigkeit ist kein optionales Thema mehr in der Eventproduktion. Immer mehr Auftraggeber fordern nachweislich nachhaltige Produktionen, was Bühnenbilder aus wiederverwendbaren Materialien, Mietequipment und energieeffizienter LED-Technik zur Pflicht macht. Trevision und ähnliche Anbieter haben modulare Systeme entwickelt, die genau diesen Anforderungen entsprechen.
Modulare Bühnen lassen sich für verschiedene Events anpassen, ohne neue Materialien zu produzieren. Das spart nicht nur Ressourcen, sondern auch Kosten, weil Transport und Lagerung effizienter werden. Für Veranstalter, die mehrere Events pro Jahr produzieren, ist die Investition in ein modulares System deshalb wirtschaftlich sinnvoll.
Die Kombination aus Nachhaltigkeit und Qualität ist kein Widerspruch. Hochwertige modulare Systeme sehen professioneller aus als billige Einwegkonstruktionen und halten über viele Jahre. Der Trend geht klar in Richtung Langlebigkeit und Wiederverwendbarkeit, was auch die Kreativität bei der Gestaltung fördert, weil Planer mit bekannten Elementen neue Konfigurationen entwickeln.
9. Licht als wichtigstes Gestaltungsmittel im Bühnenbild
Licht ist das wirkungsvollste und am häufigsten unterschätzte Element im Bühnenbild. Es kann einen einfachen Aufbau in ein beeindruckendes Erlebnis verwandeln oder ein aufwendiges Bühnenbild flach und leblos wirken lassen. Die Lichtregie bestimmt, wohin Blicke gehen, welche Stimmung entsteht und wie Redner und Performer wahrgenommen werden.
Moving Lights, also motorisierte Scheinwerfer, erlauben dynamische Lichtszenen, die sich dem Programmablauf anpassen. Gobo-Projektionen werfen Muster auf Bühne und Wände, was Tiefe und Textur erzeugt. Farbwechsel über das gesamte Bühnenbild hinweg können Programmteile voneinander trennen und Übergänge dramatisch gestalten.
Die Lichtregie arbeitet eng mit dem Showcalling zusammen. Jeder Lichtwechsel muss im Ablaufplan verankert sein und wird vom Showmaster live ausgelöst. Wer Licht als nachträgliche Dekoration behandelt, verpasst das stärkste Gestaltungsmittel der Eventproduktion.
10. Walk Acts und lebendige Bühnenbilder: Menschen als Gestaltungselement
Menschen als Teil des Bühnenbilds sind die älteste und gleichzeitig wirkungsvollste Form der Eventgestaltung. Walk Acts, Stelzenläufer und Performer verwandeln statische Bühnenbilder in lebendige Erlebnisse, die Gäste direkt ansprechen und einbeziehen. Dulce Compania entwickelt seit 2003 genau solche Konzepte für Unternehmen, Agenturen und Veranstalter.
Der Unterschied zu klassischen Bühnenshows liegt in der Mobilität. Ein Stelzenläufer, der durch den Empfangsbereich schreitet, erzeugt visuelle Präsenz in jedem Winkel des Raums, nicht nur auf der Bühne. Hochwertige Kostüme, die zur Farbwelt und zum Thema des Events passen, machen den Walk Act zum Teil des Bühnenbilds. Das Ergebnis ist eine visuelle Kohärenz, die Gäste als durchdacht und professionell wahrnehmen.
Für Galas, Messen, Produktlaunches und Empfänge sind Walk Acts die effektivste Methode, um die Wartezeit vor dem Programm zu füllen und gleichzeitig die Markenbotschaft zu transportieren. Wer mehrere Künstler beim Event koordiniert, sollte Kostüme, Routen und Timing im Vorfeld abstimmen, damit die Wirkung des Gesamtbilds erhalten bleibt.
Wichtige Erkenntnisse
Kreative Bühnenbilder und professionelle Eventproduktion sind dann am wirkungsvollsten, wenn Design, Technik und Erlebnisführung von Anfang an gemeinsam geplant werden.
| Thema | Details |
|---|---|
| Bühnenbildtypen im Überblick | Modulare, immersive und technologiebasierte Bühnenbilder bieten die größte Flexibilität und Wirkung. |
| Produktionsarten nach Format | Live, Hybrid, Outdoor und Green Events erfordern jeweils angepasste Technik und Bühnenplanung. |
| Vorlauf und Planung | Große Veranstaltungen brauchen 6 bis 12 Monate Vorlauf, finale Buchungen 8 bis 12 Wochen vor dem Event. |
| Event Design Sprint | Die fünfstufige Methode liefert belastbare Konzepte, die auf Teilnehmerbedürfnissen basieren. |
| Technik als Verstärker | Licht, LED und Showcalling stärken die Markenbotschaft, dürfen aber nie von ihr ablenken. |
Warum ich modulare Bühnen und lebendige Elemente immer kombiniere
Nach Jahren in der Eventproduktion habe ich eine Überzeugung entwickelt, die vielen Planern zunächst kontraintuitiv erscheint: Das teuerste Bühnenbild ist selten das wirkungsvollste. Ich habe Veranstaltungen mit sechsstelligen Bühnenbudgets gesehen, die kalt und leblos wirkten, und Events mit bescheidenen Aufbauten, die Gäste begeistert haben. Der Unterschied lag nie am Budget, sondern daran, ob Menschen Teil des Bühnenbilds waren.
Walk Acts und Stelzenläufer sind für mich kein Add-on, das man ans Ende der Planung stellt. Sie sind ein Gestaltungselement, das von Anfang an ins Bühnenkonzept gehört. Wenn Kostüme, Farben und Bewegungsrouten der Performer zur Bühnengestaltung passen, entsteht eine Einheit, die Gäste als außergewöhnlich wahrnehmen, ohne genau sagen zu können, warum.
Was ich außerdem gelernt habe: Technik kann eine schwache Idee nicht retten. Projektionsmapping und LED-Wände sind beeindruckend, aber nur dann, wenn sie eine Geschichte erzählen. Professionelle Eventproduktion schafft Ruhe im Hintergrund und Strahlkraft im Vordergrund. Das gelingt nur, wenn die kreative Vision und die technische Umsetzung von Anfang an zusammengedacht werden.
Mein praktischer Rat: Bucht früh, plant die Bauprobe ein und behandelt das Bühnenbild nicht als Dekoration, sondern als Kommunikationsmittel. Wer das beherzigt, produziert Events, die Teilnehmer noch Monate später erwähnen.
— Marko
Dulce Compania: Walk Acts für unvergessliche Bühnenmomente
Wer kreative Bühnenbilder mit lebendigen Elementen verbinden will, findet bei Dulce Compania das passende Angebot. Seit 2003 entwickelt Dulce Compania außergewöhnliche Kostüme, starke visuelle Konzepte und individuelle Eventideen für Unternehmen, Agenturen und Veranstalter weltweit.
Das Portfolio umfasst Stelzenläufer, Walk Acts und Showkünstler für Galas, Messen, Produktlaunches und Empfänge. Jeder Auftritt wird auf das Thema, die Farbwelt und das Bühnenbild des Events abgestimmt, sodass Performer und Bühne eine visuelle Einheit bilden. Wer Walk Acts für sein Event bucht, ergänzt jedes Bühnenkonzept um das wirkungsvollste Element: den Menschen.
FAQ
Was ist ein kreatives Bühnenbild bei Events?
Ein kreatives Bühnenbild ist die visuelle und atmosphärische Gestaltung des Bühnenraums, die Markenbotschaft, Stimmung und Erlebnisqualität einer Veranstaltung trägt. Es umfasst Aufbauten, Licht, Medienflächen und dekorative Elemente, die gemeinsam eine Erlebniswelt schaffen.
Welche Bühnenbildart eignet sich für Unternehmensevents?
Modulare und technologiebasierte Bühnenbilder mit LED-Wänden eignen sich am besten für Unternehmensevents, weil sie Markenwerte präzise darstellen und flexibel auf verschiedene Programmteile reagieren.
Wie früh muss ich Bühnenbild und Technik buchen?
Für große Veranstaltungen empfehlen Branchenexperten einen Vorlauf von 6 bis 12 Monaten, mit finaler Buchung von Bühnenbild und Technik 8 bis 12 Wochen vor dem Event, um die besten Dienstleister zu sichern.
Was ist der Event Design Sprint?
Der Event Design Sprint ist eine strukturierte Fünf-Schritte-Methode, um in kurzer Zeit belastbare Eventkonzepte zu entwickeln, die auf den Bedürfnissen der Teilnehmenden basieren. Er verbindet kreatives Design mit technischer Planung und Teilnehmerperspektive.
Wie integriere ich Walk Acts in ein Bühnenbild?
Walk Acts werden am wirkungsvollsten, wenn Kostüme, Farben und Bewegungsrouten der Performer von Anfang an auf das Bühnenkonzept abgestimmt werden. Dulce Compania entwickelt solche integrierten Konzepte seit 2003 für Galas, Messen und Unternehmensevents.



